
STUDIO VECHTA
Die Geschichte
Vom Agentur-Talk zur Bühne für die Macher der Region.
Die Anfänge: Wissen aus der Turnhalle.
Im Herbst 2023 startete Studio Vechta in der „Turnhalle“ der RPLC, dem Kommunikationsunternehmen aus Vechta mit Schwerpunkt auf Video, Audio und Web. Die Idee war einfach: Wissen teilen, das Unternehmen im Alltag wirklich brauchen. Woche für Woche ging es um die Frage, ob sich Investitionen in Kommunikation lohnen, wie man Kunden nachhaltig überzeugt und was nachhaltige Kommunikation überhaupt bedeutet. Es folgten praktische Folgen zum Start eines eigenen Podcasts, zu interessantem Social-Media-Content und dazu, wie Unternehmen mit SEO, Content-Marketing und Social Ads sichtbar werden. Die fünf wichtigsten Marketingtrends reichten von Short-Form-Video bis Social Responsibility.
Schnell kamen Themen dazu, die über Marketing hinausgehen: digitales Onboarding und warum die ersten ein, zwei Wochen im neuen Job den Ton für alles Weitere setzen. Die Unternehmenswebsite als Werkzeug nicht nur für den Vertrieb, sondern auch fürs Recruiting. Und eine offene Folge über die eigenen Azubis zu Mediengestaltern Bild und Ton, in der auch das Tabuthema Geld und finanzielle Bildung auf den Tisch kam.
Gäste aus der Praxis.
Schon im ersten Jahr holte Studio Vechta Menschen ins Studio, die Kommunikation täglich leben. Lea Bergmann von ForFarmers zeigte, wie Marketing und Vertrieb vom ewigen Machtkampf zu einem gemeinsamen Nenner finden. Niklas Brock von den Lohne Longhorns erklärte, wie ein American-Football-Team nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf digitalen Plattformen und im Sponsoring punktet. Mit Dr. Henrike Meyer zu Devern von LAND.SCHAFFT.WERTE ging es um Branchenkommunikation in der Agrarwirtschaft und um Transparenz in der Tierhaltung, einem Bereich, der oft Gegenwind erlebt. Dazu kamen Folgen zur Vereinskommunikation, zum Bundesliga-Marketing und Marketing-Tipps mit Konstantin Nguyen.
Beweis in eigener Sache.
Ende 2023 legte der Podcast offen, was hinter den Tipps steckt: Das eigene Format hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 19 Millionen Aufrufe erreicht, und Studio Vechta präsentierte die Reichweiten von acht Kunden aus den letzten sechs Monaten, erzielt ohne Werbebudget. Im Jahresrückblick stellte sich das Team ehrlich der Frage, ob die Gründung der RPLC ein Meilenstein oder ein Fehler war. Und in „Social Media ist sinnlos – Wahrheit oder Lüge?“ ging es darum, warum sich der Erfolg hier genauer messen lässt als bei vielen anderen Investitionen. Im April 2024 feierte die RPLC dann die Veröffentlichung ihrer ersten Dokumentation.
Im März 2025 erschien mit Jörg Runnebom eine Folge über Storyselling statt Sales: Seine Karriere führte vom Apfelkuchen bei Galileo über eine Tauschaktion und einen Auftritt bei Kai Pflaume bis zum Sponsoring bei RASTA Vechta. Die Botschaft: Ehrlichkeit und persönliches Storytelling sind im Vertrieb oft der größte Hebel.
Der Neustart: Unternehmer im Gespräch.
Im Oktober 2025 wurde Studio Vechta zum Interviewformat. Host Julian Gieseke spricht seitdem als Geschäftsführer mit Geschäftsführern, offen und auf Augenhöhe, und die Folgen laufen häufig über eine Stunde.
Den Auftakt machte Marie-Luise Bertels, Geschäftsführerin von Zerhusen & Blömer, mit der Frage, wie man über 200 Mitarbeitende führt, ohne die Menschlichkeit zu verlieren. In knapp 90 Minuten ging es um Kommunikation nach innen und außen, um Marketing für Kunden und Fachkräfte und darum, Tradition und Moderne zu verbinden.
Es folgte eine Folge über Reichweite: Ein Gast erzählte, wie aus den ersten kaum gesehenen Posts Content wurde, der millionenfach geklickt wurde. Dr. Gregor Scheja, Gründer der Bonner Kanzlei Scheja & Partner, zeigte, wie eine Anwaltskanzlei mit dem selbst entwickelten PrivacyPilot den digitalen Wandel gestaltet, und warum Datenschutz eigentlich den Schutz von Menschen bedeutet.
Ulrich kleine Stüve blickte hinter die Kulissen der Doku-Reihe „Teamwork“, die für das Andreaswerk in nur zwei Monaten über 2,7 Millionen Menschen erreichte und mehr als 2.100 neue Follower brachte. Alexander Müller, Geschäftsführer des SV Rödinghausen, sprach über seinen Weg von Handball und Basketball ins Fußball-Management, über Sponsoring mit individuellen Lösungen statt Standardpaketen und über die Kraft von Regionalität und Ehrenamt.
Oliver Schickling erzählte, wie er 2014 mit seinem Bruder Philipp aus einem Maschinenbau-Familienbetrieb heraus die Grillmarke Schickling Grill aufbaute, warum WDR und Galileo auf sie aufmerksam wurden und wie Meditation ihm im Unternehmeralltag hilft. Amelie Lohmann sprach über Panther Batterien und die Frage, ob Nachfolge im Familienunternehmen Traum oder Albtraum ist. Linus Bocklage von B + B Architekten gewährte Einblicke, wie Projekte laufen, wenn man das Unternehmen des eigenen Vaters übernimmt. Benedictus von der Corso Sauna Manufaktur beschrieb den Weg vom regionalen Handwerksbetrieb zur Premium-Marke, bei dem der Unterschied nicht im Holz liegt, sondern im Gefühl.
Tim Brand erklärte, wie er unter Sven Weizenegger seine Leidenschaft für Cyber Security entdeckte, mit einem bereits vorhandenen Tool eine ISMS-Zertifizierung unterstützte und dafür den Cyber Security Award der Lufthansa-Gruppe gewann. Heute nutzen über 46 Unternehmen das System. Die präparierte Pringles-Dose aus der Folge zeigt, wie leicht man gehackt werden kann. Zuletzt war Martin Burwinkel zu Gast, Geschäftsführer der Burwinkel Kunststoffwerk GmbH, mit einem Gespräch über den Schritt vom Junior zum Chef, Kunststoff als Wertstoff und Nachhaltigkeitsberichterstattung als Chance statt Bürokratie.
Echte Menschen. Echte Geschichten. Und ein Podcast, der selbst beweist, was er predigt: Kommunikation, die wirkt.
Welche Herausforderung hatte der Kunde vor Beginn des Projekts?
RPLC wollte für die eigenen Themen ein Format schaffen, das mehr Raum als kurze Social-Media-Inhalte bietet und Menschen, Perspektiven und Unternehmertum glaubwürdig zusammenbringt.
Wie wurde die Herausforderung des Kunden gelöst?
Mit Studio Vechta entwickelte RPLC ein eigenständiges Gesprächsformat mit klarer redaktioneller Haltung und wiedererkennbarer Podcast-Identität.
Welche Leistungen wurden für den Kunden erbracht?
Für Studio Vechta bündelt RPLC die Leistung Podcast: Formatentwicklung, Redaktion, Aufnahme, Produktion und die begleitende Veröffentlichung der Folgen.
Welche Inhalte oder Ergebnisse sind im Projekt entstanden?
Entstanden ist Studio Vechta als RPLC-Podcastformat mit fortlaufenden Gesprächen über Kommunikation, Unternehmertum und Geschichten, die bewegen.
Wie lange hat die Umsetzung gedauert?
Studio Vechta ist als fortlaufendes Podcastformat angelegt; die Umsetzung entwickelt sich mit jeder neuen Folge weiter.
Wie viel Zeit wurde für das Projekt benötigt?
Der Aufwand umfasst die wiederkehrende Vorbereitung, Redaktion und Produktion der jeweiligen Folge.
Was hat das Projekt für den Kunden gebracht?
Das Format schafft einen eigenen, wiederkehrenden Raum für RPLCs Themen und für die Perspektiven der eingeladenen Menschen.
Wie hoch war das Budget für Studio Vechta?
Das Budget für die Entwicklung und Umsetzung von Studio Vechta lag bei 15.000 €.
Mehr entdecken


