
Social Media für Bertels & Blömer
Die Geschichte
Social Media für Bertels & Blömer
Pflege, die man spürt. Geschichten, die man teilt.
Die Ausgangslage: ein neuer Name, eine klare Haltung.Bertels & Blömer ist ein familiengeführtes Pflegeunternehmen aus dem Oldenburger Münsterland, gegründet 2002. Im Januar 2026 wurde aus Zerhusen & Blömer offiziell Bertels & Blömer. Marie-Luise Bertels führt das Unternehmen in zweiter Generation, gemeinsam mit Gründerin Elisabeth Blömer. Mit dem neuen Namen stellte sich eine wichtige Frage: Wie macht man sichtbar, wofür ein Pflegeunternehmen steht? Nicht mit Leitsätzen allein, sondern mit dem, was jeden Tag in den Häusern passiert. Begegnung, Musik, Gemeinschaft und Menschen, die Lebensqualität möglich machen.
Der Ansatz: Alltag zeigen, jeden Tag.Zwischen Oktober 2025 und September 2026 erschienen 730 Inhalte: 338 auf Instagram, 322 auf Facebook und 70 auf TikTok. Das sind im Schnitt 14 Beiträge pro Woche. Eine Präsenz, so lebendig wie der Alltag in den Häusern selbst. Im Mittelpunkt stehen erlebbare Momente statt abstrakter Botschaften: der Plaudertisch im Wohnbereich, ein Lied in der Schnackstub'n, ein Ausflug, ein Geburtstag. Konkrete Menschen, sichtbare Handlungen, echte Emotionen. Jedes Format übernimmt dabei seine Aufgabe. Reels sorgen für Entdeckung und erreichen auf Instagram im Mittel 1,6-mal so viele Menschen wie Feed-Posts. Feed-Posts und Karussells liefern Kontext, Einordnung und lokale Information. Facebook verbindet die regionale Community, TikTok ist die Testfläche für neue Einstiege.
Dankbarkeit, die ankommt.Die Highlights: Momente, die bewegen. Ende Mai 2026 bedankte sich Bertels & Blömer bei allen, die geholfen und geteilt hatten. Der Beitrag erreichte auf Instagram 41.435 Menschen, der stärkste Wert des Jahres. Auf Facebook kam er auf 10.088 Reichweite und 1.846 Aktionen, eine Aktionsrate von 18,30 %. Das Reel „Danke an alle Helfer“ legte am nächsten Tag nach: 8.559 Reichweite auf Instagram, 7.820 Views auf Facebook.
Hortensien, Bewegung und gute Laune.Im September 2026 wurde in einem der Häuser mit Hortensien gestaltet und dekoriert. Das Reel dazu erzielte auf Facebook 55.610 Views, so viele wie kein anderes Facebook-Reel des Jahres. Auf Instagram erreichte „Bewegung, die gute Laune macht!“ vom Plaudertisch im Wohnbereich Klara 15.989 Menschen. Und auf TikTok war „Gute Laune von Kopf bis Fuß“ aus der Tagespflege im Haus Maria Clara mit 9.363 Views der stärkste Clip.
Musik verbindet.Kein Themenfeld funktioniert auf Instagram so verlässlich wie Musik & Begegnung. „Waldeslust“ aus der Schnackstub'n der Tagespflege Bakum erreichte 7.629 Menschen. Dazu kommen Momente wie Rosie, die im Klostercafé für Musik sorgt, oder Paul, der zu Karneval Mundharmonika spielt.
Gemeinschaft, auch im Abschied.Wie eng die Verbindung zur Region ist, zeigte sich im Februar 2026. Der Erinnerungsbeitrag für eine verstorbene Ordensschwester erreichte auf Facebook 16.570 Menschen und löste 1.548 Aktionen aus. Ein Zeichen dafür, dass hier eine Gemeinschaft gewachsen ist, die zusammenhält.
Der Podcast: Lebenswege.Zuhören, bevor es zu spät ist. Im Juni 2025 ging der Podcast „Lebenswege“ an den Start. Die Idee: Ältere Menschen erzählen von ihrem Leben, von Kindheit und Krieg, von Liebe und Verlust, von Entscheidungen und Glücksmomenten. Marie-Luise Bertels gibt ihnen als Host Zeit und Raum. Keine inszenierten Interviews, sondern ehrliche Gespräche, in denen Zeitgeschichte lebendig wird. Den Auftakt machte Paul Kolbeck, ein waschechter „Kroger Jung“. Er erzählt von seiner Kindheit in der Nachkriegszeit und verrät, dass sein Vater einst am Bau des Klosters in Kroge mitgewirkt hat. Der 86-jährige Norbert erinnert sich, wie er als kleines Kind mit Mutter und Geschwistern zu Fuß von Kroge nach Mühlen und weiter nach Steinfeld aufbrach.
Glaube, Stärke und Neubeginn.Zwei Folgen öffnen die Türen des Ordenslebens. Schwester Edgaris spricht über ihren inneren Ruf und das Ringen mit Zweifeln. Schwester Maria Seraphinis, Oberin im St. Anna-Stift in Kroge, erzählt von Verantwortung und gelebtem Glauben. Ute Hoppe zeigt, dass Stärke kein Alter kennt: Mit 60 Jahren wurde sie Landesmeisterin im Weitsprung. Und Clementina spricht über eine bewegte Vergangenheit und einen Ort, an dem sie sich heute sicher fühlt.
Mehr als ein Podcast.„Lebenswege“ ergänzt die Social-Media-Arbeit um das, was ein Reel nicht leisten kann: Zeit für ganze Lebensgeschichten. Viele davon führen nach Kroge, mitten in die Häuser von Bertels & Blömer. So entsteht ein hörbares Gedächtnis der Region. Zu hören ist es auch über den Förderverein Anna Wassenberg e. V., der die Bewohnerinnen und Bewohner aller Häuser unterstützt. Auch als Gast setzt Marie-Luise Bertels Impulse. Im Oktober 2025 eröffnete sie das neue Interviewformat von Studio Vechta. In knapp 90 Minuten ging es um die Frage, wie man über 200 Mitarbeitende führt, ohne die Menschlichkeit zu verlieren.
Die Bilanz: zwölf Monate in Zahlen.Auf Instagram und Facebook wuchs die Community im Laufe des Jahres um zusammen 511 Follower. Auf Instagram erzielten Feed und Reels 554.769 Reichweitenkontakte und 15.490 Interaktionen. Facebook-Posts kamen auf 301.020 Reichweitenkontakte, die Reels auf 282.368 Video-Views. Auf TikTok erreichten die 70 Videos 29.571 Views. Besonders stark ist die Resonanz auf Facebook. Posts erzielten eine Aktionsrate von 6,77 %, im Schnitt 117 Reaktionen, Kommentare, Klicks und Shares pro Beitrag. Hier wird nicht nur gesehen, hier wird mitgemacht.
| Kanal | Start | Ende (09/2026) | Zuwachs |
|---|---|---|---|
| 1.944 | 2.250 | +306 (+15,7 %) | |
| 1.431 | 1.636 | +205 (+14,3 %) |
Was bleibt.Im Jahr des neuen Namens hat Bertels & Blömer gezeigt, wofür das Unternehmen steht. Nicht mit großen Worten, sondern mit 730 kleinen und großen Momenten aus dem Pflegealltag. Und mit einem Podcast, der den Menschen hinter diesen Momenten eine Stimme gibt. Der nächste Schritt ist schon angelegt: aus erfolgreichen Motiven feste Serien machen. Vom „Schnackstub'n-Moment“ über „Generationen verbinden“ bis „Pflege erklärt“. Echte Begegnungen. Gelebte Pflege. Und ein Band des Lebens, das sichtbar verbindet.
Lebenswege auf Spotify hörenWelche Herausforderung hatte der Kunde vor Beginn des Projekts?
Mit dem neuen Namen Bertels & Blömer sollte sichtbar werden, wofür das familiengeführte Pflegeunternehmen steht – nicht durch Leitsätze, sondern durch echte Begegnungen, Musik, Gemeinschaft und Menschen aus dem Alltag in den Häusern.
Wie wurde die Herausforderung des Kunden gelöst?
RPLC entwickelte eine kontinuierliche, kanalübergreifende Social-Media-Strecke für Instagram, Facebook und TikTok und ergänzte sie mit dem Podcast Lebenswege für persönliche Geschichten mit mehr Zeit und Tiefe.
Welche Leistungen wurden für den Kunden erbracht?
RPLC erbrachte die Leistungen Social Media und Podcast: Content-Konzeption, Produktion, redaktionelle Planung und Veröffentlichung für die drei Social-Media-Kanäle sowie die Entwicklung und Produktion von Lebenswege.
Welche Inhalte oder Ergebnisse sind im Projekt entstanden?
Zwischen Oktober 2025 und September 2026 entstanden 730 Social-Media-Inhalte: 338 auf Instagram, 322 auf Facebook und 70 auf TikTok. Zusätzlich entstand der Podcast Lebenswege mit persönlichen Gesprächen aus der Region.
Wie lange hat die Umsetzung gedauert?
Die dokumentierte Social-Media-Entwicklung umfasst zwölf Monate, von Oktober 2025 bis September 2026; der Podcast Lebenswege startete im Juni 2025 und ist fortlaufend angelegt.
Wie viel Zeit wurde für das Projekt benötigt?
Die Content-Strecke umfasste im Schnitt 14 Beiträge pro Woche über Instagram, Facebook und TikTok sowie die fortlaufende redaktionelle Vorbereitung und Produktion der Podcastfolgen.
Was hat das Projekt für den Kunden gebracht?
Die Community auf Instagram und Facebook wuchs im Jahresverlauf um zusammen 511 Follower. Gleichzeitig erzielten die Inhalte hohe Reichweiten, Interaktionen und Video-Views und machten die Geschichten aus den Häusern sichtbar und hörbar.
Wie hoch war das Budget für das Bertels-&-Blömer-Projekt?
Das Budget für Social Media und Podcast lag bei 15.000 €.
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